Lärmaktionsplan der Stadt Oer-Erkenschwick

Gemäß der Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) und des § 47d des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) sind die zuständigen Behörden verpflichtet, für sämtliche Hauptverkehrsstraßen (über 3.000.000 Kfz/Jahr ab der 2. Stufe) und Haupteisenbahnstrecken (über 30.000 Züge/Jahr ab der 2. Stufe) sogenannte Lärmaktionspläne aufzustellen.
 
In einem Fünfjahresrhythmus wird der Umgebungslärm an Hauptverkehrsstraßen neu untersucht. Die betroffenen Hauptverkehrsstraßen und straßenabschnitte in Oer-Erkenschwick können in der jeweils aktuellen Stufe der Lärmkartierung auf dem Umgebungslärmportal des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) oder unter dem Link www.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de ab sofort eingesehen werden.
 
Seit dem 01.01.2015 werden Maßnahmen zur Bekämpfung von Schienenlärm gesondert durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) erarbeitet (Lärmaktionsplanung an Haupteisenbahnstrecken).
 
Die Öffentlichkeitsbeteiligung zur Lärmaktionsplanung erfolgt jeweils in einem zweistufigen Verfahren. Die jeweils im Rahmen des Beteiligungsverfahrens eingehenden Anregungen werden geprüft und eingearbeitet.
 
Der Lärmaktionsplan der Stadt Oer-Erkenschwick, 2. Stufe, wurde in der 27. Sitzung des Rates der Stadt Oer-Erkenschwick am 27.03.2014 beschlossen.
 
Der Bericht der Überprüfung des Lärmaktionsplanes der Stadt Oer-Erkenschwick und dessen Fortschreibung, 3. Stufe, wurde in der 34. Sitzung des Rates der Stadt Oer-Erkenschwick am 28.11.2019 beschlossen.
 
Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Stadt Oer-Erkenschwick (4. Stufe)

Die Lärmaktionspläne sind spätestens alle fünf Jahre mit Veröffentlichung der aktualisierten Lärmkarten zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten (§47 d (5) BImSchG). Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW) stellt dazu die erforderlichen Daten im Rahmen der Lärmkartierung für die Nicht-Ballungsräume zur Verfügung.
 
Im Winter 2023 findet die erste Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange im Rahmen der Veröffentlichung der neuen Lärmkarten (Lärmkartierung, 4. Stufe) statt.

Der bis dahin aktuelle Lärmaktionsplan, 2. Stufe sowie der Prüfungsbericht im Zuge der 3. Stufe, steht Ihnen am Ende dieser Seite zum Download zur Verfügung.
 
Förderung von Lärmschutzmaßnahmen

Zuwendungen für passive Lärmschutzmaßnahmen, wie z. B. Schallschutzfenster, werden Grundstücks- oder Wohnungseigentümern an Bundesfernstraßen gewährt. Zuständig ist der Bund als Baulastträger. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können einen formlosen Antrag auf Überprüfung der Lärmsituation im Bereich ihres Wohnhauses an die Straßenbauverwaltung stellen. Ansprechpartner für Oer-Erkenschwick ist die Regionalniederlassung Ruhr vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (kurz: Straßen.NRW). Anträge können auch an den Betriebssitz von Straßen.NRW gerichtet werden. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
 
In Bezug auf weitere Fördermöglichkeiten (Zuschüsse, Darlehen, Beratung) steht Ihnen das Förderportal auf dem Umgebungslärmportal des Landes Nordrhein-Westfalen zur Verfügung:
 
Umgebungslärm NRW: Förderportal
 
Über den Förderlotsen werden Sie zielgerichtet zu passenden Förderangeboten geleitet.


Zuständige Sachbearbeiter/innen der Stadtverwaltung für die Lärmaktionsplanung

Frau Saskia Karsten

Adresse
Raum 1.306
Rathausplatz 1
45739 Oer-Erkenschwick
Telefon: 02368/691-360
E-Mail: saskia.karsten@oer-erkenschwick.de

Sprechzeiten
Montag bis Mittwoch 08:30-12:00 Uhr 14:00-16:00 Uhr
Donnerstag 08:30-12:00 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Freitag 08:30-13:00 Uhr

Info-Blätter
• Broschüre "Besser leben mit weniger Lärm"
Infos und Tipps für einen wirksamen Lärmschutz

• 2. Stufe, Stand November 2014 und Prüfbericht im Zuge der 3. Stufe, Stand November 2019