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Ukraine-Hilfe: Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) nimmt die Arbeit auf
Einleitung

In der Stadt Oer-Erkenschwick hat der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter der Führung von Dezernentin Barbara Sosna seine Arbeit aufgenommen, um eine einheitliche und strukturierte Versorgung und Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine zu organisieren. 

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Im SAE sind alle relevanten Fachdienste und Leistungen der Stadtverwaltung kommunikativ gebündelt, um die ankommenden Geflüchteten zu versorgen und unterzubringen. Aktuell trifft die Stadtverwaltung intensive Vorbereitungen, um auch auf die Aufnahme einer größeren Anzahl an geflüchteten Personen vorbereitet zu sein. Stand heute wurden in Oer-Erkenschwick 57 geflüchtete Menschen aus der Ukraine erfasst, die ersten Wohnungen wurden in den letzten Tagen bereits eingerichtet und bezogen. Zudem wurden bereits 14 Kinder aus der Ukraine an den örtlichen Primar- (6 Kinder) und Sekundarschulen (8 Kinder- und Jugendliche) in den Schulalltag integriert.

Darüber hinaus arbeitet der Stab eng mit den ortsansässigen Hilfsorganisationen und ehrenamtlichen Initiativen zusammen. In diesem Rahmen fand gestern ein gemeinsamer Termin mit den Kirchengemeinden und Bürgermeister Carsten Wewers statt. Die ehrenamtliche Koordination der Flüchtlingsbetreuung durch die Kirchengemeinden umfasst eine bereits aktivierte und umfangreiche Angebotspalette mit bspw. Stadtführungen, Sprachkursen, Dolmetschertätigkeiten, Kinderbetreuungen, Schulpatenschaften sowie diversen Sport- und Freizeitaktivitäten. Hierunter fallen u.a. auch Hilfsangebote des ökumenischen Hilfsprojektes  „Der Laden“ und des Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa).    

Eine weitere aktive Rolle übernimmt das Deutsche Rote Kreuz (DRK), denn neben Unterkünften,  Verpflegung und Integration benötigen viele Geflüchtete auch möglichst zeitnah eine Impfung. Flüchtlinge aus der Ukraine können sich in der Impfstelle des DRK in Oer-Erkenschwick zur Vervollständigung des Impfschutzes gegen das Coronavirus und gegen Masern (u. a. wegen des Masernschutzgesetzes) impfen lassen. 

„Mein Dank gilt allen beteiligten Bürgern, den ehrenamtlich tätigen Menschen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung. Gemeinsam werden wir diese große Herausforderung bewältigen“ sagt Bürgermeister Carsten Wewers am Rande des SAE-Auftaktes.

Auf der städtischen Webseite www.oer-erkenschwick.de/ukraine finden  Menschen, die aus der Ukraine nach Oer-Erkenschwick geflüchtet sind, und alle Oer-Erkenschwicker*innen, die helfen wollen, Antworten auf derzeit häufig gestellte Fragen. Themen, die über diese Seite nicht beantwortet werden, können direkt an die städtischen Koordinierungsstelle Ukraine-Hilfe per Telefon-Hotline (0 23 68 / 691 - 349) oder per eMail an ukrainehilfe@oer-erkenschwick.de adressiert werden.



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