Aktuelles Oer-Erkenschwick

Bild

Überschrift
Akkubetriebene Gartengeräte auf dem Vormarsch
Einleitung

Nunmehr schon in der siebten Generation gibt es das Unternehmen „Forck Motorgeräte“ an der Schulstraße 10 in Oer-Erkenschwick. Denn vor fünf Jahren hat Christian Forck (34) den Traditionsbetrieb von seinem Vater Ferdi (66) übernommen. „Damit dürften wir zu den ältesten Unternehmen in der Stadt gehören“, stellt Christian Forck bei einem Betriebsbesuch von Bürgermeister Carsten Wewers fest.

 

Text

Das Unternehmen Forck hat sich im Laufe der Jahrzehnte mehrfach gewandelt. Die Schlosserei oder die „Abteilung Landmaschinen“ gibt es nicht mehr. Heute gehören motorbetriebene Gartengeräte in vielerlei Form zum Angebotsportfolio des Fachhandels an der Schulstraße. Christian Forck ist Vertragspartner unter anderem für die Marken Stihl, Sabo und Kress. „Und das nicht nur in Sachen Verkauf. Wir bieten den kompletten Service über eine ausführliche Beratung bis hin zur Einrichtung der Geräte und natürlich auch für die notwendigen Wartungen und möglicherweise erforderlichen Reparaturen in unserer eigenen Werkstatt“, erläutert Christian Forck. Das alles würden die Kunden nicht nur aus dem Kreis Recklinghausen und den angrenzenden Städten des Ruhrgebiets immer mehr zu schätzen wissen.

Und: Mittlerweile gibt es immer mehr akkubetriebene Gartengeräte. „Akku-Geräte machen den früheren Benzinern immer mehr Konkurrenz. Und das wundert bei einer Leistung von 3500 Watt und einer Ladezeit von nur acht Minuten gar nicht“, erfuhr Bürgermeister Carsten Wewers. Ebenfalls interessant für den Verwaltungschef: Mittlerweile gibt es Städte, die aus Gründen des Lärmschutzes den Betrieb von Benzin-Geräten zwischen 13 und 15 Uhr verbieten. „Da sorgen die leisen akkubetriebene Geräte natürlich für eine effizientere Ausnutzung der Arbeitszeit von Mitarbeitern im Gartenbereich“, sagt Christian Forck.

Immer beliebter werden aus diesem Segment akkubetriebe Mähroboter. „Die werden mittlerweile über GPS gesteuert und brauchen also im Gegensatz zu früher kein Begrenzungskabel mehr. Das macht es für die Nutzer natürlich einfacher“, weiß Christian Forck zu berichten. Und nicht zuletzt deshalb interessieren sich auch immer mehr Garten- und Landschaftsbauer für diese Geräte.

Die gute Nachricht: „Wir fühlen uns immer noch wohl in Oer und sind mit der Geschäftslage sehr zufrieden“, stellt Christian Forck (www.christianforck.de) fest. Zusammen mit seinen drei Mitarbeitern blickt der 34-Jährige aber täglich mit Spannung auf die Entwicklung der geopolitischen Lage in der Golfregion und am Suez-Kanal. „Viele unserer Bau- und Ersatzteile kommen aus Fernost. Wenn der Suezkanal dann wegen eines kriegerischen Konfliktes oder eines havarierten Schiffes nicht passierbar ist, dann stellt uns das wegen der dann unterbrochenen Lieferkette vor große Probleme“, erläutert Forck dem Bürgermeister.



Aktuelles