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Recycler Terhardt feiert am Standort Oer-Erkenschwick sein 20-Jähriges
Einleitung

Seit fast auf den Tag genau 20 Jahren firmiert das Recycling-Unternehmen von Tobias Terhardt am Engelskamp in Oer-Erkenschwick. Und wir fühlen uns, letztendlich auch wegen des guten Kontaktes zu unseren Nachbarn, in dem Oer-Erkenschwicker Industriegebiet sehr wohl“, bekam Bürgermeister Carsten Wewers während eines Betriebsbesuches von Firmenchef Tobias Terhardt zu hören.

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Bereits 1989 wurde der Betrieb gegründet. Schon damals war der heutige Firmenchef mit von der Partie. Und jetzt freut sich Tobias Terhardt darüber, dass seine beiden Söhne im Unternehmen mitarbeiten. „Damit ist die Nachfolge gesichert“, sagt der Selbständige nicht ohne Stolz.

Doch was passiert genau auf dem rund vier Hektar großen Betriebsgelände am Engelskamp in Rapen? „Unsere Mitarbeiter bereiten mineralische Rohstoffe für die Industrie auf“, erklärt Tobias Terhardt und betont ausdrücklich: „Dabei handelt es sich in keiner Weise um überwachungspflichtige Abfälle, sondern vielmehr um Grabenaushub und Bauschutt.“ Die großen Materialberge auf dem Betriebsgelände werden übrigens im Sommer künstlich beregnet, um die Staubbildung zu minimieren.

Zwölf Mitarbeiter sind bei Terhardt beschäftigt und werden auch an anderen Kundenstandorten wie beispielsweise im Duisburger Hafen eingesetzt. Und es dürften ruhig ein paar Mitarbeiter mehr sein. „Aber irgendwie ist es momentan kaum möglich, wirklich arbeitswillige und verlässliche Arbeiter zu gewinnen“, klagt der 53-Jährige. „Dazu kommt, dass leider kaum jemand draußen arbeiten möchte. Aber genau das müssen wir.“

Wie viele andere Unternehmer bezeichnet auch Tobias Terhardt die wirtschaftliche Lage derzeit als „angespannt“. „Der Rohstoffmarkt geht momentan komplett an Deutschland vorbei, weil wir hier zu teuer sind. Aber das ist ein Branchenproblem“, erklärt Terhardt. Hinzu käme die allgemein nachlassende Bautätigkeit. „Da kann man als Unternehmer kaum direkt gegensteuern. Und das ist offen gestanden ein ungutes Gefühl. Wir müssen wirklich abwarten, wohin die Reise geht.“ Dennoch ist der Chef des Familienunternehmens optimistisch. „Irgendwann geht es auch wieder aufwärts. Und darauf sind wir vorbereitet.“



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