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Jürgen Klopp ist das Vorbild von Jugendtrainerin Chiara Fecke
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Gut zehn Jahre hat Chiara Fecke in verschiedenen Mädchenmannschaften beim SV Titania erfolgreich Fußball gespielt. Dann kam Corona, und die Krankheit erwischte auch die 22-jährige Oer-Erkenschwickerin. Vollständig genesen ist die Fußballbegeisterte immer noch nicht. Seit der Infektion wird Chiara Fecke bis heute als Spielerin dauerhaft ausgebremst. Doch jetzt die die 22-Jährige zurück auf dem Platz – als frisch gebackene C-Lizenz-Trainerin.

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„Die Ausbildung war schon ganz schön anstrengend“, berichtet Chiara Fecke Bürgermeister Carsten Wewers von Theorie- und Praxis-Ausbildungsstunden während eines Lehrgangs des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) in Gelsenkirchen. „Jetzt darf ich Teams bis zur Bezirksliga trainieren“, sagt die junge Frau. Und sie richtet den Blick gleich nach vorn. „Bis zum Fußballlehrer, der dann Bundesligateams coachen darf, sind es jetzt nur noch überschaubar viele Schritte“, schmunzelt die 22-Jährige.

Nicht nur Titania-Mädchentrainer Sebastian Lerch, mit dem Chiara Fecke derzeit die U15- und die U17-Mannschaft trainiert, freut sich über den Erfolg der Titanin. Auch Bürgermeister Carsten Wewers lobt den Erfolg der jungen Frau: „Der SV Titania braucht solch engagierte Frauen und Männer. Schließlich sind die rund 90 Fußballerinnen des SV Titania ein Alleinstellungsmerkmal in Oer-Erkenschwick“, sagt der Verwaltungschef, der die Trainerausbildung von Chiara Fecke finanziell unterstützt hat.

Die weitere gute Nachricht: Chiara Fecke bleibt dem SV Titania auch nach ihrer Ausbildung als Trainerin treu. „Zusammen mit Sebastian Lerch möchte ich die heutigen U17- und U15-Fußballerinnen bis zur Damenklasse weiter betreuen und dann wieder altersmäßig ganz unten anfangen“, sagt die frisch gebackene C-Lizenz-Inhaberin. Trainer Sebastian Lerch ist über die Vereinstreue sehr erfreut. „Wir beim SV Titania setzen erfolgreich auf Eigengewächse. Sowohl bei den Spielerinnen als auch beim Trainerteam.“ 

Mittelfristig soll dann für Chiara Fecke aber dennoch die nächste Qualifikationsstufe erreicht werden. Sie peilt die Trainer-B-Lizenz an. Und wen hat sich die 22-Jährige als großes Vorbild auserkoren? „Ganz klar Liverpool-Coach Jürgen Klopp“, sagt Fecke. „Der hat eine unglaublich sympathische Art und ist immer nah am Team. Das ist beispielhaft.“ 



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