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(v.r.) Vize-Schulleiterin Ruth Petek, Rektor Oliver Tesch, Anika Windeck (Schulverwaltung) und Bürgermeister Carsten Wewers

„Ordentlich ausgestattete Schulen sind ein Faktor, der für den Wohnstandort Oer-Erkenschwick spricht. Und er ist sicherlich auch ein Grund dafür“, dass die Einwohnerzahl in der Stimbergstadt wächst“, erläutert Wewers. Und auch der neue Realschul-Rektor Oliver Tesch ist ein solcher „Zuwachs“. 2014 zog er mit Ehefrau und zwei Töchtern an den Stimberg und fährt jetzt seit dem 1. August mit dem Fahrrad zur Arbeit. 

Zuvor hatte Tesch an der Universität Duisburg/Essen Englisch und Erdkunde auf Lehramt studiert, sein Referendariat an der Waltroper Realschule absolviert und war 2012 zur Gerhart-Hauptmann-Realschule nach Gelsenkirchen gewechselt. 2020 wurde er dort stellvertretender Schulleiter, als die Real- in eine Gesamtschule umgewandelt wurde. Und seit dem 1. August ist er nun Leiter der Christoph-Stöver-Realschule in Oer-Erkenschwick, die von 516 Schülerinnen und Schülern besucht wird, die wiederum von einem Kollegium mit 34 Planstellen (plus fünf) betreut werden. „Vier dieser Stellen sind aber unbesetzt, zum Beispiel in den Bereichen Musik, Chemie und Physik. Um das auszugleichen, kooperieren wir mit dem Willy-Brandt-Gymnasium, was gut funktioniert“, berichtet Konrektorin Ruth Petek dem Verwaltungschef.

„Und genau dieses Miteinander und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen, macht das dreigliedrige Schulzentrum in Oer-Erkenschwick aus“, sagt Oliver Tesch und betont die gute Zusammenarbeit mit Michael Rieder vom Willy-Brandt-Gymnasium und Volkmar Schäpers von der Paul-Gerhardt-Hauptschule. „Hier stimmt die Wertevermittlung, hier stehen die pädagogischen Ziele im Vordergrund und hier kann man als Lehrer wirklich noch gut unterrichten“, sagt Oliver Tesch.

Was den neuen Realschul-Rektor und seine Stellvertreterin aber umtreibt, ist die aus ihrer Sicht dringend erforderliche Schulhofumgestaltung. „Diese zubetonierte Fläche muss unbedingt entsiegelt werden“, meint Oliver Tesch – und läuft damit bei Bürgermeister Carsten Wewers offene Türen sein. Wewers will nun verwaltungsintern anstoßen, dass die Kosten für den Abriss der vier alten Pavillons, die aktuell noch als Vereinsräume genutzt werden, in den Haushalt für 2026 aufgenommen werden. „Und dann ist es so, dass wir derzeit über diverse Förderprogramme aus dem Bereich Klimaanpassung Gelder generieren können. Unser Klimaanpassungsmanager, Pavlos Schlotter, leistet hier wirklich gute Arbeit, und deshalb bin ich mir sicher, dass wir den Schulhof mittelfristig umgestalten und renaturieren können“, stellt Carsten Wewers in Aussicht.