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Partnerstädte der Stadt Oer-Erkenschwick

Die türkische Großgemeinde Alanya am Mittelmeer gehört zu den jüngsten Partnerstädten von Oer-Erkenschwick. Die Partnerschaft wurde 2003 mit Oba, einem heutigen Ortsteil von Alanya geschlossen. Die Großstadt Alanya hat nach der Eingemeindung kleinerer Städte im Umkreis auch die Partnerschaft mit Oer-Erkenschwick übernommen. Viele Jahre wurde die Städtepartnerschaft zu Oba/Alanya vom Deutsch-Türkischen Freundeskreis betreut. Dieser Freundeskreis ist mittlerweile im Partnerschaftsverein Oer-Erkenschwick aufgegangen.

Ausführliche Informationen zu Alanya finden Sie hier.

Halluin in Frankreich direkt an der Staatsgrenze zu Belgien ist die älteste Partnerstadt Oer-Erkenschwicks. Dieser Partnerschaftsvertrag wurde schon am 4. Oktober 1969 unterzeichnet. Viele Jahre wurden die Partnerschaft mit Halluin vom Deutsch-Französischen Freundeskreis (DFF) in Oer-Erkenschwick koordiniert und betreut. Dieser Freundeskreis hat sich mittlerweile aufgelöst und ist Teil des Partnerschaftsvereins Oer-Erkenschwick. Nach der französischen Partnerstadt in in Oer-Erkenschwick die Halluinstraße benannt.

Hier finden Sie ausführliche Informationen über Halluin in Frankreich.

Die slowenische Kleinstadt Kocevje liegt in der slowenischen Region Unterkrain an der Grenze zu Kroatien und ist seit dem 8. Juni 2003 Partnerstadt von Oer-Erkenschwick. Der diese Partnerschaft betreuende Slowenische Freundeskreis in Oer-Erkenschwick hat sich aufgelöst und ist Teil des Partnerschaftsvereins Oer-Erkenschwick geworden.

Hier finden Sie Informationen zu Kocevje.

Die Städtepartnerschaft zur brandenburgischen Partnergemeinde Lübbenau in der weltbekannten Urlaubsregion des Spreewaldes besteht seit 1990. Nach der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde gründete sich der Lübbenauer Freundeskreis. Der existiert mittlerweile nicht mehr. An seine Stelle ist der Partnerschaftsvereins Oer-Erkenschwick getreten.

Hier finden Sie ausführliche Informationen über Lübbenau.

Das ist die offizielle Homepage der Stadt Lübbenau.

Informationen zur Urlaubsdestination Lübbenau gibt es hier.

 

North Tyneside ist die zweiälteste Partnerstadt von Oer-Erkenschwick. Im Juni 1972 wurde die Partnerschaft zwischen Oer-Erkenschwick und Longbenton vereinbart. Longbenton ist schon lange nach North Tyneside im Nordwesten Englands in der Nähe der schottischen Grenze eingemeindet worden. North Tyneside hat die Partnerschaft zu Oer-Erkenschwick übernommen. Nach der englischen Partnerstadt ist in Oer-Erkenschwick die Longbentonstraße benannt. Der die Partnerschaft zu North Tyneside betreuende Deutsch-Englische Freundeskreis ist heute immer noch aktiv.

Hier finden Sie Informationen zu North Tyneside.

Homepage des Deutsch-Englischen Freundeskreises in Oer-Erkenschwick.

Die polnische Stadt Pniewy liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Frankfurt an der Oder und der polnischen Hauptstadt Warschau. Sie ist seit dem 7. Mai 2002 Partnerstadt von Oer-Erkenschwick. Nach ihr ist in der Stimbergstadt die von der Ewaldstraße abgehende Pniewystraße benannt. Die Partnerschaft zu Pniewy wird vom Partnerschaftsverein Oer-Erkenschwick betreut.

Hier gibt es ausführliche Informationen zur Partnerstadt Pniewy.

Patenschaft über Bruch-Ladung-Wiesa

Am 14. August 1958 beschloss der Rat der Stadt, dass Oer-Erkenschwick "zur Festigung des geistigen Bandes aller Deutschen, zur Förderung der sozialen Hilfe der Heimatvertriebenen und, um den früheren Bewohnern der sudetendeutschen Bergarbeiterstadt eine neue Städte heimatkundlicher Begegnungen zu geben, die Patenschaft für die Vertriebenen und der nordwest-böhmischen Stadt Bruch-Ladung (übernimmt). Die Stadt Oer-Erkenschwick übernimmt diese Patenschaft in der Hoffnung, dadurch für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen und Völker Europas in Freiheit in den angestammten Bezirken ihrer alten Heimat einen helfenden Beitrag zu leisten."() Die Patenschaft hat seitdem (im Jahre 1962 kam noch die Nachbargemeinde Wiesa hinzu) dafür gesorgt, dass die Bevölkerung der drei Gemeinden, die heute in der Bundesrepublik lebt, einen gemeinsamen Treffpunkt hatte. Bis in die 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts fanden Austausche im Wechsel im oberbayerischen Oberhausen, wo viele der Vertriebenen und ihre Nachkommen bis heute leben, und in Oer-Erkenschwick statt. Aktuell sind die Kontakte bis auf wenige persönliche Ausnahmen eingeschlafen. (Quelle: Chronik der Stadt O-E, 1989)

Beinahe-Partnerschaft mit Michigan-City in den USA

Am 19. Dezember 1984 wurde in Oer-Erkenschwick der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis (DAF) gegründet. Ausgangspunkt hierfür war das im September 1984 an den damaligen Oer-Erkenschwicker Bürgermeister Heinz Netta ergangene Partnerschaftsangebot der amerikanischen Stadt Michigan-City im US-Bundesstaat Indiana. Den Grundstein hierfür legte in den USA das ehemalige Ratsmitglied von Michigan, Roy Hibner, der nach einem Besuch bei seinem Neffen Manfred Glang in Oer-Erkenschwick eine solche Partnerschaft anregte. Michigans Bürgermeister, Clifford Arnold, der auch deutsche Vorfahren hat, unterstützte die Idee von Anfang an, und auch Heinz Netta lud seinen amerikanischen Amtskollegen nach Oer-Erkenschwick ein. 

Eine Uhr mit dem Wappen der Stimbergstadt befand sich neben der Einladung von Heinz Netta mit im Gepäck des DAF-Vorsitzenden Manfred Glang, der im April 1985 nach Michigan-City flog, um weitere Kontakte zu knüpfen. Aufgrund ihrer Bemühungen um die Partnerschaft wurden Manfred Glang, seinem Vorstandskollegen Manfred Vosgerau und Bürgermeister Heinz Netta die Ehrenbürgerschaft der amerikanischen Stadt angetragen. Außerdem erhielt Heinz Netta auch die Sheriffswürde.

Am Ende entschied sich der Rat der Stadt Oer-Erkenschwick gegen eine offizielle Städtepartnerschaft mit Michigan. Der Deutsch-Amerikanische Freundeskreis löste sich im Juni 1987 wieder auf. (Quelle: Chronik der Stadt O-E, 1989)