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Im Bundestag: (v.l.) Bürgermeister Shoaiub Nazir und die Staatssekretäre Sabine Poschmann und Frank Schwabe.

Zustande gekommen war der Gesprächstermin durch Intervention des Recklinghäuser SPD-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs, Frank Schwabe, sowie der Staatssekretärin aus dem Bundesbauministerium, Sabine Poschmann. Angeschoben hatte die Unterstützung aus der Bundespolitik der SPD-Bundesvorsitzende und Bundes-Finanzminister, Lars Klingbeil, der Oer-Erkenschwicks Bürgermeister Shoaiub Nazir kurz nach dessen Wahlsieg im Herbst 2025 zur SPD-Bundestagsfraktion in die Hauptstadt eingeladen hatte.

Darüber hinaus nutzte BM Nazir den Aufenthalt in Berlin zu weiteren Gesprächen, unter anderem mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Lars Ehm. Der bekräftigte dabei seine Unterstützung für die Oer-Erkenschwicker Innenstadt. Zudem tauschten sich beide über Fördermöglichkeiten im Rahmen des Bundesprogramms für kommunalen Sportstätten aus.

„Die Unterstützung aus dem Bundestag und durch das Bundes-Bauministerium stärkt mir natürlich den Rücken“, erklärt Shoaiub Nazir nach seiner Rückkehr aus Berlin. Und der Verwaltungschef zeigt sich zumindest vorsichtig optimistisch, dass die seit Jahren bestehende Hängepartie in Sachen Klemm-Dreieck beendet wird.

„Der Accentro-Chef hat mir versichert, dass sein Unternehmen an der Entwicklung des zentralen Areals in Oer-Erkenschwick weiterhin interessiert ist. Wir haben vereinbart, uns ab sofort monatlich in Videokonferenzen über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Denn es darf nicht sein, dass dieser wichtige Teil unserer Innenstadt weiter dahindarbt. Das habe ich gegenüber Herrn Neuß auch mit Nachdruck deutlich gemacht und gleichfalls in Aussicht gestellt, dass ich mich persönlich dafür einsetzen werde, die für eine Entwicklung zwingend notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen nun zeitnah zu schaffen“, sagt Nazir.

Insgesamt zieht der Oer-Erkenschwicker Verwaltungschef eine positive Bilanz des Gesprächs. „Es ist gut, dass ich die Accentro-Verantwortlichen nun einmal persönlich kennengelernt habe. Und das gilt natürlich auch umgekehrt. Dafür bin ich dankbar. Dankbar bin ich auch Sabine Poschmann und Lars Klingbeil sowie Frank Schwabe für deren Unterstützung“, sagt Nazir. 

Der Bürgermeister betont, dass dieser Kontakt keine Eintagsfliege sein soll, sondern vielmehr der Beginn einer konzertierten Aktion zur längst überfälligen Innenstadterneuerung in Oer-Erkenschwick. Dazu haben alle Beteiligten über die monatlichen Videokonferenzen hinaus ein nächstes persönliches Gespräch für den Sommer vereinbart. Shoaiub Nazir: „Ich lasse da nicht locker. Wir müssen in Sachen Klemm-Dreieck jetzt endlich anpacken. Das habe ich im Wahlkampf versprochen, und das mache ich jetzt auch.“

Im Anschluss an den Termin mit der Accentro-Leitung ging es für Bürgermeister Shoaiub Nazir noch in die SPD-Bundestagsfraktion, wo er vom Fraktionsvorsitzenden Matthias Miersch erwartet wurde. Auch dieser Bundespolitiker sicherte Nazir seine Unterstützung bei der Attraktivierung der Oer-Erkenschwicker City zu: „Wir werden diese Entwicklung in Oer-Erkenschwick auf jeden Fall im Auge behalten“, stellte Matthias Miersch fest.