Bürgermeister Shoaiub Nazir freut sich darüber, dass es nun einen definitiven Zeitplan für die Inbetriebnahme der neuen Feuerwache an der Schillerstraße gibt. Die rund 11,5 Mio. Euro teure Spezialimmobilie ist wesentlicher Teil der Brandschutzplanung für die Stadt Oer-Erkenschwick, die im anstehenden Frühjahr für die kommenden Jahre fortgeschrieben werden muss.
Die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes erfolgt mit einigen Monaten Verspätung. Ursächlich dafür ist bekanntermaßen die Tatsache, dass bauausführende Firmen mehrfach ihre Termine nicht eingehalten hatten. Außerdem gab es einige Male Lieferschwierigkeiten von Baumaterial und Einrichtungsgegenständen.
Für weitere Zeitverzögerungen sorgte schließlich die Bearbeitung von Mängeln bzw. Gefährdungspotenzialen in den Bereichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Außerdem mussten Umplanungen von Räumen vorgenommen werden, die aus Personalzuwächsen seit der Bauantragsstellung resultierten (z.B. wegen der Übernahme von Krankentransport und Rettungsdienst vom DRK, wegen des dauerhaften Einsatzes eines zweiten RTWs über 24 Stunden, sowie der erforderlichen personellen Aufstockung des Brandschutz-Tagesdienstes). Und am Ende kamen noch Verzögerungen bei der Fertigstellung der Ampelanlage hinzu.
„Das alles liegt aber nun hinter uns. Jetzt blicken wir nach vorn. Ich wünsche den Mitarbeitenden der Feuerwehr Oer-Erkenschwick um ihren Leiter Marcus Poles, dass sie sich in dem neuen Gebäude wohlfühlen und zu möglichst wenigen Einsätzen ausrücken müssen und vor allem immer wieder unversehrt zur neuen Wache zurückkehren“, sagt Bürgermeister Shoaiub Nazir.
Nachdem der Umzug der Mitarbeitenden des Brandschutzes sowie des Rettungsdienstes mit ihren Fahrzeugen komplett erfolgt ist, soll die alte Feuer- und Rettungswache aus den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts baulich ertüchtigt und künftig vom Löschzug Erkenschwick und der Jugendfeuerwehr genutzt werden.