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Beim Antrunk auf dem Berliner Platz: (v.l.) Bürgermeister Shoaiub Nazir, Klimaanpassungsmanager Pavlos Schlotter und der Leiter der Recklinghäuser Gelsenwasser-Betriebsdirektion

Bürgermeister Shoaiub Nazir stellt fest: „Mit dem Brunnen haben wir ein kostenloses und dauerhaft nutzbares Angebot mitten in der Innenstadt geschaffen. Besonders für ältere Menschen, Kinder und alle, die an heißen Tagen unterwegs sind, ist der Zugang zu Trinkwasser wichtig. Und genau das ist ab sofort möglich - und zwar kostenlos." 

Die Aufstellung wurde vom Wasserversorger Gelsenwasser übernommen. Gelsenwasser übernimmt nach der Errichtung auch den Betrieb, die Reinigung, die Wartung und die regelmäßige Kontrolle der Trinkwasserqualität. "Das haben unsere Mitarbeiter natürlich vor der Freigabe gemacht. Aus dem Brunnen fließt hygienisch einwandfreies kühles Wasser aus dem Leitungsnetz", sagt Gelsenwasser-Betriebsleiter Torsten Gleißner.

„Beim Hitzeschutz geht es nicht nur um Konzepte, sondern vor allem um konkrete Angebote vor Ort. Der Trinkwasserbrunnen ist eine vergleichsweise kleine Maßnahme, die aber im Alltag vielen Menschen unmittelbar hilft“, erklärt Klima-Anpassungsmanager Pavlos Schlotter.

Das Wasser strömt übrigens in "Leitungskühle" aus dem Spender. In dem ist nämlich ein Kühlaggregat verbaut, das bei hohen Temperaturen das Wasser im Spender selbst kühlt. Eine Automatik sorgt zudem für eine regelmäßige Spülung der Apparatur. Und: Das nachlaufende Wasser wird unterirdisch zur Bewässerung in das umliegende Grün gepumpt.

Der erste Trinkwasserspender in Oer-Erkenschwick soll aber nicht der letzte sein. Drei weitere sind in den Ortsteilen Oer, Klein-Erkenschwick und Rapen geplant. Wann sie gebaut werden, ist noch offen.

Mit der Inbetriebnahme des Trinkwasserspenders auf dem Berliner Platz ergibt sich zudem eine unmittelbare Verbindung zur interkommunalen Trinkwasserkampagne „UNSER KLARES“. Die Kampagne informiert über die Qualität und die Vorteile des regionalen Leitungswassers. Der Trinkwasserbrunnen greift dieses Ziel auf und setzt es praktisch um: Bürger können Leitungswasser unmittelbar im öffentlichen Raum nutzen und eigene Flaschen auffüllen. Die bisher überwiegend kommunikativ vermittelte Botschaft der Kampagne erhält damit einen dauerhaft sichtbaren und nutzbaren Ort in der Innenstadt.