Image
Thermometer zeigt hohe Temperaturen an

Grundidee KRiS

Klimawandel führt zu mehr Hitze, Starkregen und Trockenheit 

  • Städte müssen widerstandsfähiger („klimaresilient“) werden 
  • KRiS ist ein Landesprojekt NRW im Rahmen der Ruhr-Konferenz 
  • Ziel: Vorbildregion für moderne Klimaanpassung mit überregionaler / internationaler Ausstrahlung 
  • Förderrahmen: rund 250 Mio. € bis 2030 

Ziele des KRiS-Programms

  • Reduzierung von Klimaschäden durch Vorsorge statt Reparatur 
  • Umsetzung des Schwammstadt-Prinzips 
  • Konkrete Zielwerte:
    ca. 25 % Abkopplung versiegelter Flächen vom Kanalnetz 
  • +10 % Verdunstungsleistung im Stadtraum 
  • Mehr Grün, mehr Wasser in der Stadt, weniger Überflutung und Hitze 

Rolle der Stadt Oer-Erkenschwick

Mitglied im regionalen KRiS-Netzwerk/Klima.Werk seit Sommer 2025

  • Aktive Beteiligung an der klimaresilienten Entwicklung der Region 
  • Eigener KRiS-Gestaltungsraum wird vorbereitet (Voraussetzung für Fördermittel) 
  • Klimaanpassung als dauerhafte kommunale Aufgabe, nicht als Einzelprojekt 

Der jetzt beschlossene Gestaltungsraum stellt den räumlichen Schwerpunkt für die gebündelte Umsetzung förderfähiger Klimaanpassungsmaßnahmen dar. Auf Grundlage des Ratsbeschlusses nimmt die Stadt Oer-Erkenschwick nun fachliche Abstimmungsgespräche mit der Bezirksregierung Münster sowie dem Projektträger Jülich (PtJ) auf.

Ziele dieser Abstimmung werden sein:

  • die Klärung förderrechtlicher Rahmenbedingungen,
  • die Abstimmung möglicher Maßnahmenarten,
  • die Einordnung des Gestaltungsraums in die KRiS-Förderkulisse,
  • sowie die Abstimmung zum weiteren zeitlichen Vorgehen.
  • Die inhaltliche Grundlage für die weitere Maßnahmenentwicklung bilden die vorhandenen fachlichen Bausteine der Oer-Erkenschwicker Anpassungsagenda.

Dazu zählen insbesondere:

  • die Stadtklima- und Betroffenheitsanalyse,
  • das Starkregengefahren- und Starkregenrisikomanagement,
  • das Konzept für urbane Notwasserwege,
  • sowie der in Bearbeitung befindliche kommunale Hitzeaktionsplan.

Die Anpassungsagenda ist modular aufgebaut und dient als fachlicher Ordnungsrahmen für die KRiS-Maßnahmenentwicklung.

Die modulare Struktur ermöglicht:

  • eine thematisch getrennte, aber koordinierte Maßnahmenentwicklung,
  • eine schrittweise Konkretisierung im Abgleich mit Förderbedingungen,
  • sowie eine flexible Fortschreibung einzelner Module.

Die fachliche Koordination der KRiS-bezogenen Inhalte erfolgt im Rahmen des städtischen Anpassungsmanagements durch den Klimaanpassungsmanager der Oer-Erkenschwicker Stadtverwaltung, Pavlos Schlotter.

Das Anpassungsmanagement übernimmt hierbei insbesondere die Zusammenführung fachlicher Grundlagen, die Abstimmung mit Fördergebern und Projektträgern sowie die interne Koordination zwischen betroffenen Fachbereichen.

Mit dem positiven Ratsbeschluss befindet sich die Stadt Oer-Erkenschwick nun in der Phase der operativen Vorbereitung der KRiS-Umsetzung.

Die nächsten Schritte bestehen in der weiteren fachlichen Abstimmung, der Konkretisierung potenzieller Maßnahmen sowie der Vorbereitung förderrelevanter Unterlagen.